Benutzer:Csc/PES03

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Wirtschaftssysteme

Du erinnerst Dich, es ging um Freiheit, Gerechtigkeit und Wirtschaftssysteme

Wir könnten auch Soziologie, Politik, Gesellschaft und beliebig viele andere Dinge aufführen die wir in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten "erfunden", "analysiert", "gemessen", "bewertet", "geregelt" und "was weiß ich" haben.

Wir sind es, spätestens nach einem Jahrhundert (3 Generationen) der Industriegesellschaft einfach nicht mehr gewöhnt, das Dinge zusammengehören, da wir inzwischen so hochgradig spezialisiert in unseren einzelnen Disziplinen sind, das wir keine gemeinsamen Ziele mehr verfolgen können, vielleicht kennst Du das aus deinem Alltag ;-)

Irgendwann sind wir aus dem Meer gekrabbelt und haben angefangen haben aufrecht zu gehen, waren Jäger und Sammler und sind letztendlich irgendwann sesshaft geworden.

Ab da haben wir mit dem "Wirtschaften" angefangen, es ist untrennbar mit unserer Existenz verbunden und die Grundlage für alles andere was sich daraus entwickelt hat. Das "fühlen" alle Menschen, zumindest die Meisten und Änderungen daran gehören nicht nur der Disziplin "Wirtschaftswissenschaften".

Viele möchten diese Freiheit zurück, nur nennen wir es heute "Teilhabe".

Unabhängig davon wohin sich unser Wirtschaftssystem bis heute hin entwickelt hat, ist dieses m. E. auch der Hauptgrund, warum es so schwierig ist etwas daran zu ändern, sprich Mehrheiten für notwendige Korrekturen und Änderungen zu bekommen, da es der Mehrheit, zumindest in Deutschland (noch) relativ gut geht.

Nichtsdestotrotz wissen wir das wir es aus Gründen der Gerechtigkeit umbauen müssen, um wieder Freiheit(en) zu erlangen.

Wir können es wie die etablierten Parteien machen, Forderungen aufstellen, versuchen Mehrheiten zu bekommen und letztendlich genau in die gleiche Falle geraten.

So lange es der Mehrheit besser geht, wird sich so nichts ändern lassen! (Sonst hätte wir es doch schon längst)

Und da meine ich momentan nur die finanzielle Seite, die sozialen Auswirkungen durch den Druck in der heutigen Arbeitswelt lasse ich schon außen vor.

Und jetzt, aufgeben ?

Ich denke nein.

Was können wir machen ?

Vielleicht können wir anfangen zu akzeptieren das es nicht um "die Beste", sondern um eine praktikable Lösung geht, die sich in das bestehende Wirtschaftssystem integrieren lässt, eine Komponente "in der Art" von BGE enthält um wieder Gerechtigkeit herzustellen und vor allem in menschlicher, nicht fachspezifischer Sprache erklären lässt.

Fachwissen gehört zwar auch dazu und wenn wir tiefer kommen werden wir dann auch dein tieferes Wissen benötigen.

Auch können wir später Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer einbinden, um zu prüfen welche Auswirkungen die Änderung konkret für Sie hätte und modellhaft durchgehen.

Lasst uns bitte nicht den Fehler wie die etablierten Parteien machen und die Menschen außerhalb der Politik für Dumm zu verkaufen und seid euch doch bitte der Verantwortung bewusst, wir reden hier doch nicht von einem neuen Computerspiel.

Wie soll den Basisdemokratie funktionieren, wenn wir uns nicht die Zeit nehmen, von uns geplante und als notwendig erachtete Änderungen so zu dokumentieren, das sie zumindest "Low-Level" im Ziel (Freiheit durch mehr Gerechtigkeit) bekannt gegeben werden können ?